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SERP

SERP: Das A und O für die Platzierung Ihrer Webseite in der Google Suchmaschine

Bedeutung

SERP steht als englische Abkürzung für Search Engine Result Page. Der Begriff bezeichnet die Seite, die nach Eingabe eines Suchbegriffs (Keyword) von der Suchmaschine angezeigt wird. Man kann diese Seite auch als das Suchergebnis bzw. das Google Suchergebnis bezeichnen. Zunächst sieht der Betrachter nur die erste Seite.

Die überragende Bedeutung der Google Seite 1

In Wirklichkeit geht es dabei um mehr als diese erste sichtbare Seite, denn hunderte bis tausende werden in aller Regel folgen. Allerdings kommt der ersten Seite als Top-SERP eine ganz besondere Bedeutung zu. Studien belegen seit vielen Jahren, dass die allerwenigsten User noch auf die Seite 2 der SERP klicken. Je nach Studie sind dies 5 bis höchstens 10 %. Das hat gravierende Folgen. Denn immerhin handelt es sich bei den Suchergebnissen auf Seite 2 um die Suchergebnisse auf den Plätzen 11 bis 20. Bedenkt man, dass es für gefragte Produkte oder Dienstleistungen mitunter tausende Anbieter gibt, ist das eigentlich gar nicht so schlecht.

Dazu ein Beispiel: Jemand zieht in eine Großstadt um und sucht eine gute Kfz-Werkstatt zum Beispiel über die Eingabe „kfz werkstatt dortmund“. SERP Page 1 zeigt nun Einträge, die über Google Business beworben werden, bezahlte Anzeigen, Kfz-Werkstätten als Filialbetriebe großer Werkstatt-Ketten, Internet-Dienstleister wie „werkenntdenbesten.de“ oder „autoreparaturen.de“.

Weiter hinten zeigen die SERP vielleicht  einen Betrieb, nach dem unser „Jemand“ gerade sucht: Eine Kfz-Werkstatt als familiengeführten Meisterbetrieb in seiner Nähe, dem er am ehesten zutraut, was er als Kunde erwartet: Sein Auto betreffend nämlich vor allem Ehrlichkeit, Vertrauen, faire Preise bei guter und pünktlicher Arbeit.

Die Ausnahmestellung der Seite 1 in den SERP

Die Ausnahmestellung der SERP Seite 1 bedeutet aber auch: Wer auf sich aufmerksam machen will, wer neue Kunden gewinnen möchte, neue Produkte oder Dienstleistungen erfolgreich am Markt bewerben will, muss in den SERP genau hier „ranken“, wie es in der SEO-Sprache heißt: Nämlich auf Seite 1. Wichtig zu wissen: Auf Platz 1 der Seite 1 entfallen 30 bis 40 % aller Klicks, Platz 2 kommt auf 15 %, 3 und 4 auf 10 bzw. 7 %.

Für ein optimales Ranking bieten professionelle Agenturen für die SEO-Optimierung Tools und Methoden, mit denen „Result Page 1“ erreicht werden kann. Und zwar ohne dass der Kunde Geld zum Beispiel in Google AdWords und damit in bezahlte Anzeigen investieren müsste. Denn das ist nicht selten mit sehr hohen Ausgaben verbunden.

Unser Tipp: Vorsicht bei Agenturen, die Ihnen ein Ranking auf Seite 1 versprechen und dies vielleicht sogar zeitlich terminieren. Nach aller Erfahrung sind solche Versprechen ebenso unseriös, wie „Geld zurück“-Garantien.

Im Fokus der Google SERP steht organische Rankings: Treffer, die ohne finanzielle Hilfen generiert werden

Bei den SERP erlangt vor dem Hintergrund, dass man ein Ranking auf SERP 1 auch kaufen kann, ein Begriff aus der SEO-Sprache zentrale Bedeutung: Es ist der Begriff der „organischen Suchergebnisse“. Sie bezeichnen die Treffer im Google-Suchergebnis, die ohne zusätzlichen finanziellen Anschub gut „ranken“, weil sie zum Beispiel Interesse wecken oder starke Kaufanreize schaffen. Um solche organisch generierten Rankings geht es hier.

Grundsätzlich unterscheidet man auf dem Google Suchergebnis (SERP) drei Arten von Treffern:

  1. Organische Rankings. Sie sind das Herz der Suchmaschine, auf sie zielen alle Maßnahmen der SEO (Search Engine Optimization).
  2. Paid Listings. Textbasierte Werbeanzeigen, die in aller Regel über den organischen Suchergebnissen angezeigt werden. Ebenso Info-Boxen mit Preisen und Links zu Shops bei transaktionalen Suchanfragen.
  3. SERP Features. Dies können Bilder sein, Videos, News-Boxen oder die „Direct Answers“: Antworten auf naheliegende und einfache Fragen zu Produkten und Dienstleistungen, die Google praktischerweise selbst gibt.

Nutzerfreundlich: Google setzt auf speziell gestaltete SERP Layouts

Passend zur Art der Anfrage über das Keyword generiert Google unterschiedliche Layouts für seine SERP. Grundsätzlich unterscheidet man hier

  • Shopping Layout
  • Transaktionales Layout.
  • Brand Layout
  • Lokales Layout
  • Informationales Layout.

Darum geht es immer nur um Google: Google entscheidet im heutigen Business entscheidend über Erfolg und Scheitern. Es gibt auch andere Suchmaschinen, die aber vor dem Hintergrund, dass in Deutschland und den meisten anderen Ländern der EU weit über 90 Prozent der User Google nutzen, irrelevant sind. Der US-Gigant besitzt also eine enorme Macht und entscheidet, wer gefunden wird und wer nicht. Über das Ranking entscheiden Algorithmen, die sich nahezu täglich verändern und über die Google sich eisern ausschweigt. Eine gute SEO-Agentur beobachtet genau, welche Keyword-Eingaben zu hochwertigen SERP führen.

Ein guter Suchbegriff allein garantiert allein noch keinen SERP-Erfolg. SEO-Texte, die hinter einem Keywordtext stehen, sollen unique sein, gut verständlich, nutzerfreundlich, strukturiert und Mehrwert für den Interessenten vermitteln. Beim Betrachten der Google SERP muss der User zudem möglichst bald die Entscheidung treffen, das jeweilige Suchergebnis auch anzuklicken. Diesen Impuls können SERP Snippets befördern, sie wirken dann wie ein Call to Action und optimieren die Klickrate.

SERP Snippets. Die besonderen Extras zum Suchbegriff

Snippet bedeutet auf deutsch so viel wie „Ausschnitt“, „Vorschau“ oder auch „Schnipsel“. Hier ein Beispiel mit den typischen 3 Komponenten URL, Title und Meta-Description:

Der Autor eines Keyword-Textes erstellt Vorgaben für einen Title bzw. eine Meta-Description, die beschreibt, worum es geht. Das obige Beispiel sieht auf den ersten Blick sparsam aus, liefert dem Ausrichter eines Events in Wahrheit aber schon etliche brauchbare Informationen: Er findet etwas über

  • die Vita
  • die Qualifikation als Moderatorin und Journalistin
  • Formate wie Gala, TV und Event
  • den Lebensmittelpunkt der Moderatorin: Hamburg.

Das ist nicht gerade wenig für einen Zweizeiler und daher ist dies ein gutes Beispiel für ein gelungenes Google SERP Snippet. Es liefert, was den Betrachter interessiert und animiert, endlich auf dieses Suchergebnis zu klicken.

SERP Snippets steigern Klickraten. Es gibt aber keine Gewähr dafür, dass Google sie platziert

Wer ein Snippet verfasst, sollte sich mit Zeichenlängen auskennen, denn geraten Title und Meta-Description zu lang, kürzt Google Text automatisch von hinten weg. Einen Unterschied kann auch machen, ob der User das Snippet auf dem PC oder auf seinem Smartphone betrachtet. Der Verfasser hat keine Gewähr dafür, dass Google seinen Vorschlag für das SERP Snippet übernimmt. Weil Google das „www“ jedoch unermüdlich und sekündlich crawlt, kann es sich lohnen, das Snippet nochmals neu zu formulieren und zu optimieren in der Hoffnung, dass es dann akzeptiert und publiziert wird.

Snippets mit fettgedruckten Wörtern

Manche Keywords im Snippet werden fett gedruckt: Das ist der Fall, wenn bei Suchanfragen die vom User eingetippten Schlüsselwörter im Snippet vorkommen, wenn sie also identisch sind. Stößt der Suchende auf solch einen Fettdruck, verstärkt das seinen Eindruck, exakt bei diesem SERP-Eintrag an der richtigen Adresse gelandet zu sein. Der Impuls, jetzt zu klicken, verstärkt sich dadurch.

Rich & Featured Snippets. Das Tuning für URL, Title und Meta-Description

Rich Snippets / Featured Snippets

Wörtlich übersetzt hieße das auf deutsch „reiche Schnipsel“. Besser beschreibt allerdings die Übersetzung „angereicherte“ bzw. „hervorgehobene Schnipsel“ die Bedeutung. Während Google den Fettdruck automatisch generiert, braucht die Suchmaschine für Rich Snippets Vorgaben, die der Webseiten-Ersteller durch spezielle Details im Quellcode der Seite eingeben kann. Der Haken dabei: Es gibt keine Garantie dafür, welche Art von Snippet die Suchmaschine wählt oder ob es überhaupt dieses Extra bereitstellt.

Häufige Features Snippets sind

  • Texte und Tabellen. Text-Snippets lesen sich wie Wikipedia-Beiträge und tatsächlich werden sie oft vom virtuellen Gratis-Lexikon durch Google entnommen.
  • Bewertungssterne
  • Bilder und Grafiken
  • Preisinformationen wie Räumungsverkauf, saisonale Angebote, terminierte Aktionspreise

Hinweis zu Bewertungssternen. Eine Angabe wie

„5 Sterne – 1 Rezension“

ist keine Werbung. Sie wirkt wie ein Ausrufezeichen als Warnung und sagt im Klartext: Nur eine Person hat das Angebot bewertet und 5 Sterne verliehen. Achten Sie darauf, dass die Sterne durch möglichst viele Rezensionen legitimiert werden. Mindestens 10 echte Rezensionen sollte man verbuchen können. Dann erscheint als Bewertung mitunter „nur“ eine 4,8 oder 4,9, was aber deutlich realitätsnäher als eine 5,0 ist – und glaubwürdiger.

Snippets können den Extra-Impuls für den Klick auslösen

Snippets können besonders bei stark frequentierten Suchbegriffen den Extra-Impuls für den Klick auslösen, sie sind daher wichtig für eine gute Platzierung in den SERP und können den entscheidenden Unterschied machen – auch dann übrigens, wenn das Angebot eines Mitbewerbers auf der Result Page höher platziert ist. Man kann auch sagen: Featured Snippets sind das Extra-Tuning für URL, Title und Meta-Description.

Die „Schnipsel“ sind zwar kein direktes Kriterium für das Ranking mittels Algorithmen. Sehr wohl aber wirkt sich das Klick-Verhalten der User auf die Sichtbarkeit bei Google aus.

Bei der Wahrheit bleiben. Marktschreiern verzeihen wir es, wenn sie ihre Waren plakativ und mit kessen Sprüchen an Frau und Mann bringen wollen. Genau deswegen sind wir ja hier. Bei Snippets ist das anders. Was tatsächlich geboten wird, soll seriös und wahrheitsgemäß im Snippet beworben werden Sonst klickt der potenzielle Kunde weg und kommt nicht wieder.

Snippets und SERP: Auch für den „Schnipsel“ gilt: Content is King!

Snippets spielen bei der Sichtbarkeit und Auffindbarkeit eine Webseite in den SERP auch deswegen eine wichtige Rolle, weil Google sich schon lange nicht mehr als Vermittler von URL-Adressen sieht, sondern als Bereitsteller von Informationen. Aus genau diesem Grund gelten für Texte längst höhere Anforderungen, als in den Google-Anfangsjahren, in denen eine möglichst häufige Nennung des Suchbegriffs zu einem guten Ranking führen konnte. Heute kann solch eine stakkato-artige Wiederholung zu Google-Penaltys führen: Den gefürchteten Abstrafungen, die eine Seite unter „ferner liefen“ oder gar nicht mehr führt. Wie sagt man in der SEO-Sprache so treffend? „Content ist King!“

Google SERP und die Tools der Profis

Professionelle SEO-Agenturen nutzen Profi-Werkzeug

Professionelle SEO-Agenturen und ihre Texter verlassen nicht auf ihr Bauchgefühl, wenn es um eine starke Platzierung in den SERP oder zugkräftige Snippets geht. Sie nutzen professionelle Tools, um Texte Überschriften, Title, Meta-Description und andere Snippet-Elemente auf Herz und Nieren zu prüfen und zu optimieren. In solche Tools investieren gute Agenturen gutes Geld.

Tipp für einen Seriositäts-Check: Fragen Sie Ihre Agentur vor einem Vertragsabschluss einfach einmal danach, mit welchem digitalen Handwerkszeug sie arbeitet. Die Antwort ist ein gutes Indiz dafür, ob Sie es mit einem professionellen Anbieter zu tun haben, oder mit jemandem, der nur viel Wind macht. Achten Sie darauf, wie geantwortet wird. Das ist in dem Moment für Sie als Kunde viel wichtiger, als zu verstehen, wie dieses oder jenes Tool genau funktioniert.